Kanton Obwalden

Strategie Frühe Kindheit

Aktuell

Rückblick: Denkwerkstatt Frühe Kindheit vom 27. März 2019

In einem ersten Schritt befragten wir die Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der Frühen Kindheit über Ihre Angebote. Auf dieser Grundlage haben wir nun zusammen weitergearbeitet. Denn nur gemeinsam können wir den Bereich der Frühen Kindheit weiterentwickeln.

Wir danken allen Teilnehmenden ganz herzlich für die produktive Mitarbeit und den Referentinnen und Referenten für die spannenden Inputs. Rund 60 Personen aus den verschiedensten Angeboten nahmen am Workshop teil. Die angeregten Diskussionen an der Denkwerkstatt haben bereits einige Schwerpunkte hervorgebracht, welche für die Strategie weiterverfolgt werden können. Eines der am häufigsten genannten Anliegen ist der Aufbau eines kantonalen Netzwerks im Bereich Frühe Kindheit, um einen regelmässigen Austausch der verschiedenen Angebote sicherzustellen und zu fördern.

 

Dokumente

Programm, Organisation. weiteres Vorgehen

Bereichsleiterin Frühkindliche Bildung und Betreuung Luzern

 

Impressionen

Informationen zum Projekt

Warum eine Strategie Frühe Kindheit?

In den ersten Lebensjahren werden wichtige Weichen für die Entwicklung gestellt. Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) hat zum Ziel, Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess in- und ausserhalb der Familie zu unterstützen.

Um die Abstimmung und Koordination zwischen den Angeboten der frühen Kindheit wie auch beim Übergang in die Schule zu verbessern, ist eine kantonale Gesamtstrategie von Nutzen. Diese will möglichst alle beteiligten Stellen und Angebote der frühen Kindheit miteinbeziehen. Die Strategie soll auch den Anbietern selbst helfen, ihre Angebote qualitativ hochwertig und bedarfsorientiert zu gestalten und für alle Familien zugänglich zu machen. Gleichzeitig soll sie Eltern und Kindern die Orientierung in der Angebotsvielfalt erleichtern. Die öffentliche Hand soll mit Hilfe der Strategie auch Doppelspurigkeiten vermeiden, ihre finanziellen Mittel gezielter einsetzen und so langfristig Kosten sparen können.

 

Projektauftrag

Das Bundesgesetz über die Förderung der ausserschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ermöglicht dem Bund, Kantone mittels Finanzhilfen in der Entwicklung der kantonalen Kinder- und Jugendpolitik zu unterstützen. Der Kanton Obwalden hat diesbezüglich beim Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) ein Gesuch eingereicht, welches positiv beurteilt wurde. Infolgedessen wurde für die Jahre 2018 - 2020 der Leistungsvertrag zwischen dem BSV und dem Kanton Obwalden unterzeichnet.

Bestandteil der Vereinbarung ist die Weiterentwicklung der Frühen Kindheit, die weiter verankert und gestärkt werden soll. Der Kanton Obwalden will den Bereich der Frühen Kindheit stärken, ihn zur Diskussion machen und seine Weiterentwicklung anregen. Der Departementsvorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements, Herr Christoph Amstad, erteilte der Fachstelle Gesellschaftsfragen den Auftrag eine kantonale Strategie der frühen Kindheit zu entwickeln. Im Rahmen des IAFP 2019 bis 2022 des Sicherheits- und Justizdepartements wurde ein Jahresziel 2019/SJD-11 folgendermassen formuliert: "Eine Bestandsaufnahme und eine Strategie im Bereich der frühen Kindheit liegt vor."

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Projektauftrag

 

Wie geht der Kanton Obwalden vor?

In drei Schritten soll während den nächsten gut zwei Jahren eine kantonale Strategie erarbeitet werden:

 

1.     Situationsanalyse

Bericht zur Situation der frühen Kindheit im Kanton, Stärken und Schwächen der Angebote, Lücken und Handlungsbedarf

2.     Erarbeitung Strategie

Strategie Frühe Kindheit, inkl. Ziele, Massnahmen, Umsetzungskonzept, eventuell mit Priorisierung der Massnahmen

3.     Umsetzung

laufende Information über Umsetzungsstand und Erfolge

 

Die Akteure aus dem Bereich der Frühen Förderung des Kantons Obwalden wurden dazu eingeladen, sich an der Situationsanalyse mittels einem Fragebogen zu beteiligen. Auf Basis dieser Analyse werden Akteurinnen und Akteure zu einer "Denkwerkstatt" eingeladen, an welcher Massnahmen zur Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für den Kanton Obwalden diskutiert werden. Aus diesen Diskussionsergebnissen und dem Bericht zur Situationsanalyse wird die Fachstelle Gesellschaftsfragen die Strategie Frühe Kindheit unter Begleitung der Projektgruppe erarbeiten. Die Strategie soll dann von der Politik diskutiert und Massnahmen sowie Priorisierungen zur Kenntnis genommen werden. Das Ziel ist, dass ein politischer Entscheid zur Umsetzung vorliegt, entsprechende Ressourcen gesprochen wurden und der dritte Schritt der Umsetzung angegangen werden kann.

 

Bei Fragen oder Anliegen zum Projekt steht Ihnen Frau Christine Durrer gerne zur Verfügung:

Christine Durrer

Familienförderung Obwalden / Co-Leiterin Strategie Frühe Kindheit OW

Tel. 041 666 60 66

christine.durrer@ow.ch